Snus vs Snuff: Was sind die Unterschiede?

Snus vs Snuff

Snus und Snuff werden häufig miteinander verwechselt, weil diese Begriffe sehr ähnlich klingen. Tatsächlich handelt es sich sowohl bei Snus wie bei Snuff um rauchfreie Tabaksorten. Also um Tabakgenuss ohne die Giftstoffe, die bei der Tabakverbrennung von beispielsweise Zigaretten entstehen.

Snuff ist ein anderes Wort für Schnupftabak, also Tabakmischungen, die durch Einsaugen in die Nase konsumiert werden. Snus bezeichnet hingegen eine Art von Oraltabak, der meist in kleinen Beuteln unter der Oberlippe platziert wird. Dabei wird er nicht gekaut, ist also nicht mit Kautabak zu verwechseln. Auch vom amerikanischen Dipping Tobacco, wie zum Beispiel den beliebten Grizzly-Sorten, unterscheidet sich Snus.

Sowohl Snuff wie auch Snus werden als weniger gesundheitsschädliche Alternativen zu Zigaretten gesehen. Echter schwedischer Snus darf in der EU dennoch nur in Schweden gehandelt werden. Für andere Länder gibt es Snus-Alternativen, zum Beispiel tabakfreie Nicotine Pouches oder Chewing Bags. Auch diese Nikotinbeutel werden oft umgangssprachlich als Snus bezeichnet.

Was ist Snus?

Snus ist eine besonders in Norwegen und Schweden verbreitete Form von Oraltabak oder Mundtabak, die in Skandinavien als rauchfreie Alternative zu Zigaretten beliebt ist. Mit Priem oder Kautabak ist Snus nur bedingt zu vergleichen, da Snus nicht gekaut wird, sondern man ihn lediglich in den Mund legt.

Snus wird lose oder in Beuteln angeboten, den sogenannten Snus Pouches. Dennoch ist streng genommen nicht jeder Nikotinbeutel als Snus zu bezeichnen. Echter schwedischer Snus oder norwegischer Snus darf EU-weit nur in Schweden verkauft werden. In einigen Ländern allerdings, dazu gehört auch Deutschland, ist der Erwerb und Genuss für Volljährige trotzdem legal. Trotz der strengen Definition von Snus werden auch tabakfreie Nikotinbeutel, die in Deutschland und vielen anderen Ländern vertrieben werden dürfen, oft umgangssprachlich als Snus bezeichnet.

Woher kommt Snus?

Snus entstand im 18. Jahrhundert, als schwedische Bauern begannen, Tabak in Form von Pulver oder Kugeln zu kauen. Daraus entwickelte sich eine eigene Oraltabakvariante, die heute als Snus bekannt ist und nicht mehr gekaut wird. Die erste Snus-Sorte, die industriell hergestellt wurde, war Ljunglöfs Ettan. Sie kam 1822 auf den Markt und existiert noch heute.

Geschichtlich hat sich Snus also aus dem Kautabak entwickelt. Schon die Ureinwohner Amerikas kauten zu Kugeln gerollte und mit Muschelkalk versetzte Tabakblätter. In Europa wurde der Gebrauch von Oraltabak besonders unter Seeleuten beliebt, da auf ihren Holzschiffen wegen der Brandgefahr das Rauchen von Tabak streng verboten war. Auch medizinische Eigenschaften, zum Beispiel bei der Bekämpfung von Migräne, wurden einigen rauchfreien Tabaksorten zugeschrieben.

Welche Auswirkungen hat der Konsum von Snus auf die Gesundheit?

Der Konsum von Snus kann einige Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Obwohl Snus kurzfristig positive Effekte wie eine Steigerung der kognitiven Fähigkeiten oder einen Abbau von Stress haben kann, sind die meisten Snus-Effekte auf die körperliche und geistige Gesundheit negativ. Das liegt am Nikotin, das in Snus und anderen Tabakprodukten enthalten ist. Nikotin ist ein stark süchtig machender Giftstoff, der über die körperliche und geistige Abhängigkeit hinaus die Gesundheit beeinträchtigen kann. Wer Snus konsumiert, hat zum Beispiel eine erhöhte Wahrscheinlichkeit von Entzündungen der Mundschleimhaut, Effloreszenzen (Hautveränderungen) und Leukoplakien (Schleimhautveränderung). Laut einigen Studien besteht auch ein leicht erhöhtes Risiko, an Bauchspeicheldrüsenkrebs, Mundkrebs, Darmkrebs und Lungenkrebs zu erkranken. Außerdem kann Nikotin Diabetes-Symptome verstärken und zu Komplikationen während der Schwangerschaft führen. Auch auf die geistige Gesundheit kann sich das Snus-Nikotin negativ auswirken. So kann es Depressionen, Angst- und Schlafstörungen auslösen oder verstärken.

Wer sollte Snus benutzen?

Snus ist ein Oraltabak, dessen Genuss mit weniger Gesundheitsrisiken verbunden ist als das Rauchen von Zigaretten. Von daher bietet sich der Snus-Konsum für alle Raucher an, die auf eine weniger schädliche Methode der Nikotinzufuhr wechseln wollen. Snus ist allerdings auch zunehmend bei Sportlern beliebt, das Nikotin die Aufmerksamkeit und Konzentration kurzfristig steigern kann und nach dem Training oder Wettkampf bei der Entspannung hilft. Die kurzzeitigen positiven Effekte, die Snus beim Sport haben kann, kehren sich aber bei übermäßigem Snus-Konsum ins Gegenteil um. Deshalb ist Sportlern lediglich zu einem Snus-Konsum in Maßen zu raten. Ansonsten ist Snus ein Genussprodukt, dass sich an alle Tabakliebhaber wendet, die mal etwas neues ausprobieren wollen, oder die auf diskreten Tabakgenuss wert legen. Snus dampft und qualmt nicht und stört dadurch auch andere Menschen nicht. Viele verschiedene Geschmacksrichtungen von Tabak, Minze und Menthol bis zu fruchtigen Noten laden zum Snus-Probieren ein.

Welche Vorteile hat Snus gegenüber Snuff?

Snus hat gegenüber Snuff einige Vorteile.

  • Einfache Anwendung: Snus wird meistens in vorportionierten Beuteln angeboten, die nur in den Mund genommen und unter der Oberlippe platziert werden müssen. Beim Snuff muss jeder mit der Portionierung selbst experimentieren.
  • Diskretion: Ein Snus-Beutel ist schneller und unauffälliger in den Mund gesteckt als eine Snuff-Brise in die Nase gezogen.
  • Gesundheitliches Risiko: Es wird angenommen, dass das Einatmen von Tabakstaub beim Snuff-Konsum Snuff gesundheitsschädlicher macht als Snus.
  • Geschmack: Snus gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen von Tabak, Minze und Menthol bis zu fruchtigen Noten. So viel Auswahl ist bei Snuff nicht vorhanden.
  • Art der Verabreichung: Vielen ist die orale Einnahme von Snus weitaus angenehmer als das Einziehen durch die Nase von Snuff.

Was ist Snuff?

Snuff ist ein anderes Wort für Schnupftabak. Es handelt sich um fein gemahlene Tabakmischungen, die durch langsames Einsaugen in die Nase rauchlos konsumiert werden. Beim Schnupftabak entfaltet das Nikotin seine Wirkung über die vorderen Nasenschleimhäute. Diese Snus-Alternative ist bereits seit dem 17. Jahrhundert im Gebrauch und wurde zunächst vor allem von Seeleuten geschätzt, da Rauchen auf Holzschiffen streng verboten war. Heute gibt es verschiedene Aromen, besonders beliebt sind dabei frische Minze- und Eukalyptus-Noten. Allerdings gibt es, ähnlich wie beispielsweise bei Nicotine Pouches und Vapes, auch fruchtige Geschmäcker. Dabei sind Beeren besonders beliebt. Der Nikotingehalt von Schnupftabak variiert nach Marke, Sorte und Hersteller.

Der Konsum von Snuff ist zwar weniger gesundheitsschädlich als das Rauchen von Zigaretten, da keine Giftstoffe von der Tabakverbrennung eingeatmet werden. Trotzdem bestehen Gefahren für die Gesundheit. Zum einen ist auch Snuff nikotinhaltig und kann abhängig machen. Zum anderen warnt das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg, dass Schnupftabak krebsfördernde Substanzen enthält.

Woher kommt Snuff?

Snuff wird oft als ein Begriff für Schnupftabak ganz allgemein benutzt, obwohl der echte Snuff eine Schnupftabak-Art aus England ist, wo Traditionsfirmen wie Wilsons of Sharrow, Gawith Hoggarth, Samuel Gawith, Fribourg & Treyer, McChrystal’s und Toque ansässig sind. Traditionell wird Snuff jahrelang in Holzfässern gereift, obwohl inzwischen meist schnellere Methoden verwendet werden. Trotz seiner britischen Herkunft muss Snuff nicht aus England kommen. Der weltweit größte Hersteller ist heute die niederbayerische Firma Pöschl Tabak.

Schnupftabak im Allgemeinen kommt aus den USA, wo er seit dem 17. Jahrhundert gebräuchlich ist. Vorläufer, die die indigenen Völker konsumiert haben, gibt es sogar schon länger. Auch im englischen Snuff werden amerikanische und afrikanischen Virginia-Tabake verwendet.

Wie wirkt sich Snuff auf die Gesundheit aus?

Wie andere rauchfreie Tabakprodukte auch ist Snuff weniger gesundheitsschädlich als Zigaretten. Dennoch sind einige gesundheitliche Risiken mit dem Konsum von Schnupftabak verbunden. In Snuff ist Nikotin enthalten. Nikotin kann kurzzeitig positive Effekte haben wie eine Steigerung kognitiver Fähigkeiten und Hilfe beim Stressabbau. Es führt allerdings auch zu physischer und psychischer Abhängigkeit mit gravierenden Nebenwirkungen während des Entzugs. Wird zu viel Snuff auf einmal genommen, kann der Tabak in den Rachen und in den Magen gelangen und einen Nikotinschock auslösen, da das Nikotin zu schnell in den Blutkreislauf gelangt. Übelkeit, Brechreiz, Schwindelgefühle bis hin zu Bewusstlosigkeit können die Folge sein. Außerdem kann das Einatmen von Snuff Nasenreizungen, Nasenbluten, Niesanfällen und andere Atemwegsprobleme nach sich ziehen.

Darüber hinaus kann das Schnupfen von Tabak das Risiko für Mund-, Nasen- und Rachenkrebs erhöhen, da die Schleimhäute in diesen Bereichen direkt dem Tabak ausgesetzt sind. Auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkte und Schlaganfälle wird durch die Aufnahme von Nikotin erhöht.

Wer sollte Snuff benutzen?

Snuff oder Schnupftabak eignet sich gut als Mittel der Nikotinzufuhr für alle, die einen schnellen Genuss und eine schnelle Wirkung bevorzugen. Snuff muss nicht lange gekaut, geraucht oder im Mund aufbewahrt werden, sondern ist in Sekunden eingenommen. Darüber hinaus bietet Snuff heutzutage viele verschiedene Aromen wie Menthol, Eukalyptus, Kräuter, Früchte oder diverse Blüten. Damit bietet sich Snuff auch für experimentierfreudige Tabakfreunde an. Ein gutes Mittel, um von der Zigarette auf eine weniger gesundheitsschädliche Form des Tabakkonsums umzusteigen, ist Snuff allemal.

Snuff vs. Snus: Welche Vorteile hat Snuff gegenüber Snus?

Snuff hat gegenüber Snus einige Vorteile.

  • Schnelle Einnahme: Snuff oder Schnupftabak wird schnell durch die Nase eingezogen und muss nicht lange im Mund behalten werden.
  • Weniger Müll: Snuff wird komplett vom Körper aufgenommen. Nach dem Genuss müssen keine Beutel und Tabakreste entsorgt werde.
  • Frische Brise: Viele empfinden das Einziehen des Tabakpulvers durch die Nase als eine prickelnde Erfrischung.
  • Schnellere Wirkung: Der Schnupftabak gelangt direkt auf die Schleimhäute in der Nase, was ein intensiveres Geschmackserlebnis und eine schnellere Wirkung des Nikotins zur Folge hat.
  • Rechtliche Lage: Snuff kann in Deutschland legal an Erwachsene verkauft werden. Snus unterliegt einem Handelsverbot und darf lediglich in kleinen Mengen für den privaten Gebrauch aus dem Ausland eingeführt werden.

Wie kann man sich zwischen Snus und Snuff entscheiden?

Um sich zwischen Snus und Snuff zu entscheiden, empfiehlt es sich, beide Arten von rauchfreiem Tabak in geringen Mengen zu probieren. Dabei sollte man sich vergewissern, dass man sie korrekt einnimmt. Ist einem das Einziehen des Schnupftabaks durch die Nase unangenehm, ist wahrscheinlich Snus eine bessere Wahl als Snuff. Hat man nicht gerne längere Zeit Tabak oder Tabakbeutel im Mund, könnte Snuff eine willkommene Alternative zu Snus sein.

Selbstverständlich spielen auch der Geschmack und die Nikotinwirkung eine Rolle. Im Snuff wirkt das Nikotin in der Regel schneller. Vom Geschmack hat man beim Snus länger etwas. Ob lang anhaltender Snus-Geschmack oder schnelle Snuff-Wirkung einem wichtiger sind, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Wie unterscheiden sich die Inhaltsstoffe von Snus und Snuff?

Die genauen Inhaltsstoffe von Snus und Snuff variieren von Hersteller zu Hersteller und Produkt zu Produkt. Zu den häufigsten Inhaltsstoffen von Snus gehören Tabak, Salze, Aromen, Feuchthaltemittel und Nikotin, wie es in Tabakprodukten immer enthalten ist. Die Tabakpflanzen für echten schwedischen Snus werden in Schweden angebaut. Sowohl bei den Feuchthaltemitteln, die die Haltbarkeit des Snus verlängern, wie bei den Aromen, die den Geschmack modifizieren, können künstliche Substanzen zum Einsatz kommen.

Snus oder Schnupftabak enthält fein geschnittenen Tabak, Nikotin, künstliche oder natürliche Aromen. Darüber hinaus können wie beim Snus Feuchthaltemittel, Konservierungsstoffe und pH-Regulatoren zum Einsatz kommen.

Snuff und Snus unterscheiden sich also nicht grundlegend in ihren Inhaltsstoffen. Die Unterschiede in Konsistenz, Geschmack und Verwendung liegen vor allem im unterschiedlichen Herstellungsprozess begründet.

Wie unterscheiden sich Snus und Snuff in der Nutzung?

Snus und Snuff gehören beide in die Kategorie der rauchfreien Tabakprodukte. Dennoch werden sie unterschiedlich konsumiert. Snus wird unter der Oberlippe platziert. Snuff wird durch die Nase eingezogen. Häufiges ausspucken, wie es bei gewissen Kautabaken und Dips der Fall ist, ist weder bei Snus noch bei Snuff notwendig. Nach dem Snus-Genuss muss allerdings der Tabak oder der Snus-Beutel wieder entsorgt werden, während Snuff oder Schnupftabak ganz vom Körper aufgenommen wird.

Wie werden Snus und Snuff gesetzlich gehandhabt?

Snus und Snuff werden in Deutschland gesetzlich unterschiedlich gehandhabt. Echter Snus aus Schweden oder Norwegen darf EU-weit nur in Schweden verkauft werden. Der Handel mit diesem Snus ist also auch in Deutschland untersagt. Der Besitz und Gebrauch von Snus ist Volljährigen in Deutschland allerdings erlaubt. Aus Schweden darf man für den Eigengebrauch bis zu 500 Gramm Snus nach Deutschland einführen. Das entspricht in etwa 30 Snus-Dosen. Tabakfreie Snus-Alternativen wie Nicotine Pouches, die mitunter auch umgangssprachlich als Snus bezeichnet werden, sind vom Handelsverbot ausgeschlossen.

Snuff oder Schnupftabak darf in Deutschland an Erwachsene ab 18 Jahren verkauft werden. Seit 1993 unterliegt Snuff auch nicht mehr der Tabaksteuer.

Wie viel Nikotin hat Snus im Vergleich zu Snuff?

Der Nikotingehalt von Snus und Snuff kann nach Marke und Herstellungsverfahren unterschiedlich ausfallen. Snus enthält in der Regel eine moderat hohe Menge an Nikotin, normalerweise zwischen 8 und 24 Milligramm pro Gramm. Der Nikotingehalt von Snuff kann tendenziell höher sein als der von Snus. Einige Snuff-Sorten können bis zu 50 Milligramm Nikotin pro Gramm oder sogar mehr enthalten.

Welche Missverständnisse machen über Snus und Snuff die Runde?

Es gibt einige Missverständnisse über Snus und Snuff beziehungsweise Schnupftabak, denen man immer wieder begegnet.

  • Snus und Snuff sind dasselbe: Obwohl Snus und Snuff ähnlich hergestellt werden und zur Familie der rauchfreien Tabaksorten gehören, bezeichnen die Begriffe nicht dasselbe. Snus ist ein Oraltabak, der unter die Oberlippe gelegt wird. Snuff ist Schnupftabak, der durch die Nase eingezogen wird.
  • Snus ist eine illegale Droge: Snus wird auch in Deutschland gesetzlich nicht als Droge betrachtet oder behandelt. Obwohl der Handel mit Snus in Deutschland aufgrund komplizierter Tabakgesetze verboten ist, ist der Konsum und der Besitz für Erwachsene erlaubt.
  • Snus und Snuff machen high: Nein, Snus und Snuff machen nicht high. Snus und Snuff können eine belebende Wirkung auf Geist und Körper haben. Das Nikotin im Tabak löst aber keine psychoaktive Wirkung aus.
  • Krebsrisiko: Alle Tabakarten, auch Snus und Snuff, werden mit verschiedenen Krebsarten in Verbindung gebracht. Gerade das Krebsrisiko von Snus wird aber häufig übertrieben. Das Risiko, durch Snus an Krebs zu erkranken, liegt bis zu 95 Prozent unter dem Risiko, durch das Rauchen von Zigaretten Krebs zu entwickeln.

Was ist der Unterschied zwischen Snus, Snuff und Kautabak?

Snus, Snuff und Kautabak gehören alle zur Kategorie der rauchfreien Tabakprodukte. Sie erlauben damit eine weniger gesundheitsschädliche Aufnahme von Nikotin als Zigaretten, bei deren Konsum durch die Verbrennung des Tabaks weitere Giftstoffe entstehen. Sie unterscheiden sich allerdings im Herstellungsprozess und in der Art, wie sie konsumiert werden.

Snus wird lose oder in kleinen Beuteln unter der Oberlippe platziert. Snus wird nicht gekaut. Kautabak oder Priem hingegen ist zu Rollen, Stangen, Streifen, Würfeln oder Platten geformter Tabak, der gekaut wird. In Deutschland ist er vor allem in Pastillen-Form beliebt, in den USA gibt es ihn auch lose. Snuff oder Schnupftabak ist im Gegensatz zu Snus und Kautabak kein Oraltabak. Snuff wird durch die Nase eingezogen.