Kautabak Kaufen in Deutschland

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Kautabak: Definition, Nutzen, Sorten und gesundheitliche Aspekte

Kautabak, auch Mundtabak oder Priem, ist zu Rollen, Stangen, Streifen, Würfeln oder Platten geformter Tabak, der aus Genussgründen und zur Nikotinzufuhr gekaut oder in die Wange gelegt wird. In Deutschland ist er vor allem in Pastillen-Form beliebt, in den USA gibt es ihn auch lose. Zu den führenden Kautabak-Marken in Deutschland gehören Stoker’s und Oliver Twist, die auch auf Snuffstore.de angeboten werden. In unserem Kautabak-Shop können Sie eine große Auswahl an Kautabak bestellen und bequem kaufen.

Obwohl der Konsum von Kautabak deutlich gesünder ist als das Rauchen von Zigaretten, ist auch das Priemen nicht frei von gesundheitlichen Risiken. Regelmäßiger Gebrauch von Kautabak kann das Risiko für Krebserkrankungen (unter anderem Mundhöhlenkrebs und Kehlkopfkrebs) sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.

Was ist Kautabak?

Kautabak ist ein Genussmittel aus verarbeitetem und mit Zusatzstoffen versetztem Tabak, das im Mund gehalten oder gekaut wird. Kautabak gibt seinen Hauptwirkstoff Nikotin über die Mundschleimhaut ab. Das Nikotin wird also anders als beim Zigarettenrauchen nicht in die Lunge inhaliert, wodurch Kautabak weniger Gesundheitsrisiken birgt als der Konsum von Zigaretten, obwohl auch diese Art von Mundtabak mit eigenen gesundheitlichen Risiken verbunden ist.

Bei der Kautabakherstellung werden sehr nikotinhaltige Rohtabake verwendet. Dazu gehören die Tabaksorten Kentucky, Rot Front-Korso, Geudertheimer und Pereg oder Pergeu. Nach der Ernte müssen die Tabakblätter eine Zeit lang gelagert werden, bis man sie trocknet. Das kann durch Lufttrocknung passieren, aber auch durch mehrwöchiges Aufhängen über Hartholzfeuer, was dem Priem ein besonderes Aroma verleiht. Die getrockneten Tabakblätter werden schließlich fermentiert und im Anschluss daran in verschiedenen Geschmacksrichtungen soßiert. In diesen Soßen können unter anderem Fruchtessenzen aus Apfelsinen, Zitronen, Pflaumen, Rosinen, Feigen sowie Honig, Traubenzucker, Kandissirup und Lakritze oder Mint-Menthol enthalten sein. Zum Schluss wird der Tabak in seine verkaufsfertige Form gebracht, die von der Art des Produkts abhängt. Gänge Formen sind Riegel, Pastillen, Schnecken oder Hufeisen.

Kautabak wurde schon von den indigenen Völkern Amerikas konsumiert, bevor Columbus die Tabakpflanze nach Europa brachte. Dort wurde Kautabak zunächst unter Seeleuten beliebt, da auf Holzschiffen strenges Rauchverbot herrschte. In den USA kauten später vor allem Baseball-Spieler, um sich in den inaktiven Phasen des Spiels abzulenken. Obwohl in amerikanischen Baseball-Stadien inzwischen gegen jede Art von Tabak-Konsum vorgegangen wird, benutzen nach eigener Auskunft noch immer 75 Prozent aller Spieler den rauchfreien Tabak.

Was ist der Zweck von Kautabak?

Kautabak kann sowohl als Genussmittel als auch als Hilfsmittel bei der Rauchentwöhnung oder zur Stressbekämpfung verwendet werden. Da Kautabak während des Herstellungsprozesses mit Aromen von zum Beispiel Apfelsinen, Zitronen, Pflaumen, Rosinen, Feigen, Honig, Traubenzucker, Kandissirup, Lakritze oder Mint-Menthol versetzt wird, mögen viele Priem-Liebhaber ihren Kautabak ganz einfach wegen des Geschmacks.

Kautabak wird von vielen außerdem genutzt, um von der Zigarettensucht loszukommen. Der Körper bekommt vom rauchfreien Tabak zwar das Nikotin, das er verlangt, aber nicht die zusätzlichen Giftstoffe, die beim Verbrennen von Tabak entstehen. Zudem ist der Genuss von Kautabaken weniger störend für andere als das Rauchen von Zigaretten. Auch findet man Geschmacksrichtungen, die Zigaretten nicht zu bieten haben. Und wie nicht nur amerikanische Baseball-Spieler wissen, kann das Priemen in Stresssituationen auch ganz gut die Nerven beruhigen.

Wie funktioniert Kautabak?

Kautabak wird in kleinen Portionen zwischen Wange und Zahnfleisch gelegt, wo er entweder belassen oder gekaut wird. Er gibt sein Nikotin über die Mundschleimhäute ab. Während der Kautabak in Kontakt mit dem Speichel steht, wird das Nikotin allmählich freigesetzt und vom Körper aufgenommen. Nach dem Genuss wird der Kautabak ausgespuckt.

Wie verbreitet ist Kautabak?

In den USA ist der Konsum von Kautabak bei einigen Bevölkerungsgruppen, wie zum Beispiel in ländlichen Gebieten des Südens, relativ stark verbreitet. Allerdings ist der Konsum insgesamt rückläufig, da immer mehr Menschen sich der gesundheitlichen Risiken bewusst werden. Nach eigenen Angaben benutzen 75 Prozent aller amerikanischen Baseballspieler zumindest gelegentlich Chewing Tobacco. In Deutschland geben zehn Prozent aller Erwachsenen und Jugendlichen an, Kautabak schon einmal probiert zu haben – das sind vier Prozent über dem EU-Durchschnitt. Traditionell sind Nutzer von Kautabak überwiegend männlich. Allerdings sind die Nutzerzahlen unter den Männern in den letzten Jahren stärker rückläufig als bei den Frauen.

Welche verschiedenen Formen von Kautabak gibt es?

Im Wesentlichen unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Formen von Kautabak:

  • Plug: Plug meint Priem in Riegelform.
  • Twist: Beim Twist wird der Kautabak zu langen Seilen gesponnen, die sich unter anderem zu Schnecken verformen lassen.
  • Loose-leaf: Loose-leaf bezeichnet lose Tabakblätter.

1. Plug

Plug bezeichnet Kautabak in Riegelform. Damit der Kautabak diese annimmt, werden lose Tabakblätter (loose-leaf) zusammengepresst. Neben Loose-leaf ist Plug die gebräuchlichste Form von Kautabak in den USA.

2. Twist

Twist bezeichnet Kautabak, dessen Blätter zu langen Seilen gesponnen wurden. Diese Kautabak-Seile lassen sich ihrerseits wieder verformen. Oft findet man Twist-Kautabak in Bretzel- oder Schnecken-Form. Von einer Verwechslung mit der Kautabak-Marke Oliver Twist ist abzusehen. Oliver Twist Kautabak gibt es zwar unter anderem auch im Twisted-Format, allerdings nicht ausschließlich.

3. Loose-leaf

Loose-leaf beschreibt die losen Blätter des Kautabaks. Damit ist also Kautabak gemeint, der noch nicht in eine Form wie Plug, Twist oder Pastillen gepresst wurde. Loose-leaf-Kautabak ist besonders in den USA beliebt.

Was sind die Inhaltsstoffe von Kautabak?

Kautabak besteht zum größten Teil aus Tabakblättern. Einige weitere Zutaten sind allerdings wichtig, um Kautabak in seine Form zu bringen, haltbar zu machen und ihm Geschmack zu verleihen.

  • Tabakblätter: Getrocknete, fermentierte und oft gemahlene Tabakblätter sind der Hauptbestandteil von Kautabak.
  • Feuchthaltemittel: Feuchthaltemittel wie Glycerin oder Propylenglykol werden hinzugefügt, damit der Kautabak nicht austrocknet. Dadurch bleibt der Priem nicht nur geschmeidig, sondern erhält auch seinen Geschmack.
  • Aromastoffe: Soll der Kautabak nach mehr als Tabak schmecken, können ihm Aromastoffe beigefügt werden, die dem Chew beispielsweise fruchtige oder mentholartige Aromen verleihen.
  • Konservierungsstoffe: Kautabak können Konservierungsstoffe beigemischt werden, um die Haltbarkeit zu verlängern.
  • Süßstoffe: In einigen Fällen werden dem Kautabak Süßstoffe wie Zucker oder Honig hinzugefügt, um den Geschmack zu mildern oder zu verbessern.

Kautabak produkte und Geschmacksrichtungen im Snuffstore Shop

In Snuffstore Onlineshop gibt es eine ganze Reihe leckerer Kautabaksorten in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Die Anzahl der Hersteller ist nicht so groß wie beispielsweise beim Schnupftabak oder unsere Nicotine Pouches. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass etwas für Sie dabei ist und wir in Zukunft noch mehr Marken für Kautabak anbieten können. 

Zu unseren erfolgreichsten Marken und Sorten zählen:

  • Stoker's Classic Chew Original

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    Stokers Green Long Cut Kautabak

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    Stoker's Original Long Cut

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  • Stoker’s: Stoker’s ist ein typischer amerikanischer Long-Cut-Tobacco. Im Gegensatz zur typischen Pastillenform europäischer Sorten präsentiert sich dieser Tabak in einer eher klassischen Erscheinung. Die langen Tabakstränge sind zwar etwas weniger leicht zu handhaben, begeistern jedoch Kenner und Puristen gleichermaßen. Vom Hersteller Stoker’s sind vier leckere Sorten auf dem Markt: Stokers wintegreen long cut, Ice, Straight & Original.
  • Oliver Twist Kautabak: Diese Marke stammt aus Dänemark und ist seit über 200 Jahren aktiv. Der Erfolg der Marke und die hohe Qualität ihrer Produkte ist mitverantwortlich dafür, dass dänischer Kautabak bis heute auf der ganzen Welt geschätzt wird. Von ihr stammen Sorten wie Sunberry, Tropical und Royal
  • Piccanell: Dieser Tabak stammt wie Oliver Twist ebenfalls aus Dänemark. Sie gilt als die älteste registrierte Kautabakmarke, die heute noch erhältlich ist. Produziert wird sie bereits seit dem Jahr 1787! Bekannte Produkte von Piccanell sind unter anderem: Persika, Original und Lakrits
  • Grimm & Triepel: Ursprünglich in Witzenhausen-Unterrieden angesiedelt handelt es sich Grimm & Triepel um die älteste und einzige überlebende deutsche Manufaktur für Kautabak. Im Zuge der Neuauflage ab 2016 erhalten die verschiedenen Sorten als Bezeichnung schlicht nur noch die Zahlen #1 bis #6. Daneben sind aber auch noch die traditionellen Namen der vermerkt, an die sich manche Fans noch mit Freude zurückerinnern. Darunter so klangvolle Namen wie: Kruse, Hanewacker oder Fischerstift

Ist aromatisierter Kautabak gefährlich?

Ja, aromatisierter Kautabak ist genauso gefährlich wie nicht-aromatisierter Kautabak. Die Aromen stellen allerdings in der Regel kein zusätzliches Risiko dar. Der Hauptbestandteil von Tabak, Nikotin, ist äußerst süchtig machend und birgt erhebliche Gesundheitsrisiken, die von Aromen weder verstärkt noch gemindert werden. Zu diesen Risiken gehören neben der Nikotinabhängigkeit ein leicht erhöhtes Risiko an Mundkrebs zu erkranken, Zahnprobleme oder Herzprobleme zu bekommen. Darüber hinaus kann  der Konsum von Kautabak unter anderem zu Atemwegserkrankungen und Magen-Darm-Problemen führen.

Obwohl Aromen den Genuss von Kautabak nicht per se gefährlicher machen, kann der Zucker, der in einigen Aromazusätzen enthalten ist, die Entstehung von Karies begünstigen.

Welche Gesundheitsrisiken bestehen bei der Benutzung von Kautabak?

Bei der Benutzung von Kautabak bestehen deutlich weniger Gesundheitsrisiken als beim Rauchen von Tabak. Dennoch haben Benutzer von Kautabak ein leicht erhöhtes Risiko für folgende Krankheiten.

  • Nikotinsucht: Konsum von Kautabak kann zu einer starken physischen und psychischen Abhängigkeit von dem in ihm enthaltenen Nikotin führen.
  • Mundkrebs: Die Platzierung von Kautabak im Mund und der Kontakt zu den Mundschleimhäuten erhöht die Gefahr, an Mundkrebs zu erkranken.
  • Zahnprobleme: Der Kontakt von Tabak mit den Zähnen kann zu Zahnverfärbungen, Zahnfleischerkrankungen und Karies führen.
  • Herzprobleme: Nikotin kann den Blutdruck und das Risiko von Herzkrankheiten erhöhen.
  • Andere Gesundheitsprobleme: Ein erhöhtes Risiko beim Kautabakkonsum stellen auch Atemwegserkrankungen und Magen-Darm-Probleme dar.

Macht Kautabak süchtig?

Ja, das Nikotin im Kautabak ist ein stark süchtig machendes Gift. Der Konsum von Nikotin führt zu physischer und psychischer Abhängigkeit. Dabei ist es irrelevant, ob das Nikotin in Form von Zigaretten, Kautabak, Nicotine Pouches, Chewing Bags, E-Zigaretten oder auf anderen Wegen eingenommen wird. Allerdings ist Kautabak über die Nikotinsucht hinaus weniger gesundheitsschädigend als andere Formen des Tabakkonsums. Zu den gefährlicheren Formen zählt vor allem das Rauchen von Zigaretten.

Was sind die Kurzzeitfolgen des Kautabakkonsums?

Kurzzeitig kann der Konsum von Kautabak folgende Auswirkungen haben.

  • Höhere Aufmerksamkeit und Wachsamkeit: Nikotin kann vorübergehend die Aufmerksamkeit und Wachsamkeit steigern, was dazu führen kann, dass man sich konzentrierter oder wacher fühlt.
  • Erhöhte Herzfrequenz und erhöhter Blutdruck: Das im Kautabak enthaltene Nikotin führt dazu, dass sich Herzfrequenz und Blutdruck vorübergehend erhöhen. Dies kann zu einer Steigerung von Aufregung oder Anspannung führen.
  • Erhöhter Speichelfluss: Kautabak kann die Produktion von Speichel anregen, was zu vermehrtem Spucken führen kann.
  • Schwindel und Übelkeit: Besonders Nikotin- und Tabak-unerfahrene neue Nutzer von Kautabak können bei den ersten Versuchen Schwindel und Übelkeit empfinden.
  • Mundreizungen: Der Kontakt von Kautabak mit den Schleimhäuten im Mund kann Reizungen, Schmerzen oder Entzündungen verursachen. Dies kann zu Geschwüren oder Wunden im Mund führen.
  • Nikotinsucht: Nikotin ist äußerst süchtig machend, und selbst bei kurzzeitigem Konsum kann es zu physischer und psychischer Abhängigkeit führen.

Was sind die Langzeitfolgen des Kautabakkonsums?

Langfristig bestehen beim Konsum von Kautabak leicht erhöhte Risiken, an bestimmten Krankheiten zu erkranken, sowie andere Probleme.

  • Nikotinsucht: Konsum von Kautabak kann zu einer starken physischen und psychischen Abhängigkeit von dem in ihm enthaltenen Nikotin führen.
  • Mundkrebs: Die Platzierung von Kautabak im Mund und der Kontakt zu den Mundschleimhäuten erhöht die Gefahr, an Mundkrebs zu erkranken.
  • Zahnprobleme: Der Kontakt von Tabak mit den Zähnen kann zu Zahnverfärbungen, Zahnfleischerkrankungen und Karies führen.
  • Herzprobleme: Nikotin kann den Blutdruck und das Risiko von Herzkrankheiten erhöhen.
  • Mund- und Rachenreizungen: Durch die dauerhafte Platzierung von Kautabak im Mund können sich Reizungen, Entzündungen und Geschwüre entwickeln, die Schmerzen und Beschwerden verursachen.
  • Stimmveränderungen: Langfristiger Kautabakkonsum kann zu Stimmveränderungen führen, einschließlich einer tieferen und raueren Stimme.
  • Andere Gesundheitsprobleme: Ein erhöhtes Risiko beim Kautabakkonsum stellen auch Atemwegserkrankungen und Magen-Darm-Probleme dar.

Kann Kautabak Mundkrebs verursachen?

Ja, Kautabak kann das Risiko erhöhen, an Mundkrebs zu erkranken. Die Platzierung von Kautabak im Mund und der Kontakt zu den Mundschleimhäuten sind dafür verantwortlich. Rauchlose Tabakprodukte wie Kautabak enthalten mehr als 28 krebserregende Stoffe, insbesondere Nitrosamide, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Radionuklide und Formaldehyd. Nordamerikanische und englische Studien haben gezeigt, dass die Exposition gegenüber krebserregenden Substanzen bei Konsumenten von rauchlosem Tabak höher oder zumindest ähnlich hoch ist wie bei Rauchern.

Wie wirkt sich Kautabak auf die Zahngesundheit aus?

Der Gebrauch von Kautabak wirkt sich auf verschiedene Weise auf die Zahngesundheit aus.

  • Zahnverfärbung: Kautabak kann unterschiedliche Farbstoffe enthalten, die zu Verfärbungen an den Zähnen führen können. Dies kann unschöne gelbliche oder braune Flecken hinterlassen.
  • Zahnfleischerkrankungen: Kautabak kann das Zahnfleisch reizen und zu Zahnfleischentzündungen führen. Langfristig sind Zahnfleischrückgang, Zahnlockerung und letztendlich Zahnverlust möglich.
  • Karies: Der Zucker, der oft in aromatisiertem Kautabak benutzt wird, kann die Entstehung von Karies begünstigen. Außerdem kann der Tabak selbst saure Verbindungen produzieren, die den Zahnschmelz angreifen und die Bildung von Karies fördern.
  • Schlechter Atem: Kautabak kann zu Mundgeruch führen, der durch die Reizung der Mundschleimhäute und die Veränderung des pH-Werts im Mund verursacht wird.

Kann der Konsum von Kautabak zu einer Nikotinvergiftung führen?

Ja, übermäßiger Konsum von Kautabak kann zu einer Nikotinvergiftung führen. Eine Nikotinvergiftung tritt dann ein, wenn die individuelle Nikotintoleranzgrenze des Nutzers überschritten wird. In diesem Fall können Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Benommenheit, beschleunigter Herzschlag oder unregelmäßige Herzrhythmen, Kopfschmerzen, Zittern oder Muskelzuckungen, Schweißausbrüche und erhöhter Blutdruck die Folge sein.

Welche Auswirkungen hat Kautabak auf die Herzgesundheit?

Der Konsum von Kautabak kann verschiedene Auswirkungen auf die Herzgesundheit haben.

  • Erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten: Nikotin ist ein stimulierendes Mittel, das den Herzschlag beschleunigen und den Blutdruck erhöhen kann. Langfristiger Kautabakkonsum kann zu einer anhaltenden Belastung des Herzens führen und das Risiko für Herzkrankheiten erhöhen. Dazu gehört auch der Herzinfarkt.
  • Verengung der Blutgefäße: Nikotin kann die Blutgefäße verengen (Vasokonstriktion), was den Blutfluss einschränken kann. Dies kann die Belastung des Herzens und das Risiko für Bluthochdruck und andere Herz-Kreislauf-Probleme erhöhen.
  • Erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen: Das Nikotin im Kautabak kann unregelmäßige Herzrhythmen auslösen oder verstärken.
  • Verschlechterung der Gefäßgesundheit: Kautabak kann die Blutgefäße schädigen und die Bildung von Plaque fördern, was zu einer Arteriosklerose führen kann. Dies erhöht das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle.
  • Erhöhte Blutgerinnung: Das Nikotin im Kautabak kann die Blutgerinnung fördern, was das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln erhöhen kann. Blutgerinnsel können Arterien blockieren und zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen.
  • Verminderte Sauerstoffversorgung des Herzens: Das Nikotin im Kautabak kann die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels beeinträchtigen, was das Risiko für Herzmuskelschäden und Herzinfarkte erhöht.

Welche Auswirkungen hat der Konsum von Kautabak auf die allgemeine Fitness?

Der Konsum von Kautabak kann verschiedene Auswirkungen auf die körperliche Fitness haben.

  • Verminderte körperliche Leistungsfähigkeit: Das Nikotin im Kautabak kann die Sauerstoffaufnahme und den Blutfluss zu den Muskeln beeinträchtigen. Dies kann zu verminderter körperlicher Ausdauer und Leistungsfähigkeit führen.
  • Beeinträchtigung der Atmung: Der Konsum von Kautabak kann die Atemwege reizen und zu Atemproblemen führen, insbesondere bei Personen mit Asthma oder anderen Atemwegserkrankungen.
  • Herz-Kreislauf-Belastung: Nikotin erhöht den Herzschlag und den Blutdruck. Langfristiger Kautabakkonsum kann zu einer anhaltenden Belastung des Herz-Kreislauf-Systems führen.
  • Muskel- und Gelenkprobleme: Das Nikotin im Kautabak kann die Durchblutung der Muskeln beeinträchtigen und zu Muskelverspannungen und Gelenkproblemen führen.
  • Beeinträchtigung der körperlichen Erholung: Kautabak kann die Erholung nach körperlicher Aktivität verlangsamen, was zu einem erhöhten Risiko von Verletzungen und Muskelermüdung führen kann.
  • Erschöpfung: Das Nikotin im Kautabak kann den Energielevel reduzieren und zu Erschöpfung führen.
  • Gewichtszunahme: Das Nikotin im Kautabak kann den Appetit unterdrücken. Wenn jemand mit dem Kautabakkonsum aufhört, besteht dadurch ein erhöhtes Risiko für Gewichtszunahme.

Hat der Konsum von Kautabak Auswirkungen auf Potenz und Fruchtbarkeit?

Ja, der Konsum von Kautabak kann Auswirkungen auf die sexuelle Gesundheit, die Potenz und die Fruchtbarkeit haben. Nikotin, das im Kautabak enthalten ist, kann zum Beispiel die Blutgefäße verengen und die Durchblutung im Körper beeinträchtigen, einschließlich der Blutversorgung des Penis. Dies kann zu erektiler Dysfunktion führen, die es erschwert, eine Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten. Der Konsum von Kautabak kann darüber hinaus die Qualität des Spermas beeinträchtigen und die Fruchtbarkeit bei Männern verringern.

Bei Frauen kann der Konsum von Kautabak Menstruationsstörungen und unregelmäßige Zyklen hervorrufen. Bei Schwangeren kann das konsumierte Nikotin an das ungeborene Kind weitergegeben werden.

Sowohl bei Frauen wie bei Männern kann das Nikotin im Kautabak die Libido verringern, also zu einem geringeren Sexualtrieb führen.

Wie wird Kautabak verwendet?

Die Verwendung von Kautabak ist sehr einfach.

  1. Die Hände gründlich säubern.
  2. Eine kleine Portion Kautabak aus der Packung entnehmen.
  3. Den Kautabak im Mund platzieren. Einige Nutzer platzieren ihn zwischen der Wange und dem Zahnfleisch, während andere ihn unter die Zunge legen.
  4. Am Kautabak saugen oder ihn kauen, um den Geschmack freizusetzen. Nicht schlucken.
  5. Gegebenenfalls überschüssigen Speichel ausspucken, da beim Konsum von Kautabak erhöht Speichel produziert wird.
  6. Zur Entsorgung den Tabak und den entstandenen Speichel in einen bereitgestellten Behälter oder in ein Taschentuch spucken und anschließend ordnungsgemäß in den Müll werfen.

Was ist die sicherste Dosierung für Kautabak?

Eine komplett sichere Dosierung für Kautabak gibt es nicht, da die Aufnahme von Nikotin und anderen im Kautabak erhaltenen Giftstoffen immer mit Gesundheitsrisiken verbunden ist. Wie andere Tabakprodukte auch kommen Kautabakprodukte in verschiedenen Nikotinstärken. Dabei ist es wichtig, nicht mehr Nikotin aufzunehmen, als die eigene Nikotintoleranz verträgt. Wer von Zigaretten auf Kautabak umsteigt, sollte darauf achten, die tägliche Nikotinzufuhr zunächst auf der Stufe zu halten, auf der sie während des Rauchens gewesen war und sie nicht etwa zu erhöhen. Komplette Tabak-Einsteiger sollten zunächst mit niederen Dosierungen, also kleinen Portionen Kautabak, beginnen.

Welche Alternativen können dabei helfen, mit dem Konsum von Kautabak aufzuhören?

Es gibt verschiedene Tabakprodukte oder tabakartige Produkte, die dabei helfen können, mit der Benutzung von Kautabak aufzuhören. In Schweden zum Beispiel ist der Oraltabak Snus beliebt, der nicht gekaut sondern lediglich unter die Oberlippe gelegt wird. Der Handel mit diesem ist allerdings in der EU lediglich in Schweden erlaubt. Dem Snus verwandt sind Produkte wie Chewing Bags und Nicotine Pouches. Chewing Bags enthalten Tabak, während in Nicotine Pouches lediglich mit Nikotin versetzte Tabak- oder Pflanzenfasern sind. Wie Kautabak sind Chewing Bags in Deutschland und der EU von weitreichenden Oraltabak-Verboten ausgenommen. In den USA variiert die rechtliche Situation bei verschiedenen Produkten je nach Bundesstaat.

Während Nicotine Pouches und Chewing Bags dem Erlebnis von Kautabak recht nahe kommen, können für die reine Nikotinzufuhr auch andere Mittel wie E-Zigaretten, Nikotinkaugummis oder Nikotinpflaster herangezogen werden. Wer lediglich das Ritual des Kauens und Saugens kompensieren möchte, kann auch zu normalem Kaugummi, Beef Jerky, Sonnenblumenkernen oder Bonbons greifen.

Welche Entzugserscheinungen können auftreten, wenn man mit dem Konsum von Kautabak aufhört?

Die Entzugserscheinung beim Kautabak-Ausstieg sind dieselben wie beim Entzug anderer Tabakprodukte. Das ungestillte Verlangen nach Nikotin kann zu Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Gewichtzunahme, Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit, Angst und Depressionen führen. Deshalb ist in der EU und in den USA der Handel mit Kautabak streng reglementiert und die Abgabe in der Regel nur an Volljährige erlaubt.

Welche Mittel helfen, um mit dem Konsum von Kautabak aufzuhören?

Es gibt verschiedene Mittel und Therapien, die dabei helfen, mit dem Konsum von Kautabak aufzuhören. Die Nikotinersatztherapie (NRT) beispielsweise bietet mit Nikotinpflastern, Nikotinkaugummis, Lutschtabletten, Nikotinspray oder Nikotin-Inhalatoren deutlich weniger gesundheitsschädliche Möglichkeiten, dem Körper Nikotin zuzuführen. Auch einige verschreibungspflichtige Medikamente wie Bupropion (Zyban) und Vareniclin (Champix) können den Tabakentzug unterstützen. Sie beeinflussen das Belohnungssystem im Gehirn und können das Verlangen nach Nikotin reduzieren.

Eine Verhaltenstherapie oder kognitive Verhaltenstherapie (CBT) kann dabei helfen, die psychologischen Aspekte der Tabakabhängigkeit zu bewältigen. Außerdem gibt es viele Online-Raucherentwöhnungsprogramme und mobile Apps, die Ressourcen, Unterstützung und Tracking-Tools bieten, um bei der Entwöhnung zu unterstützen.

Der Beitritt einer Selbsthilfegruppe kann auch eine wertvolle Form der Unterstützung sein. Unterstützung von Freunden und Familie sind ebenfalls wichtig. Alternative Therapien wie Akkupunktur und Hypnose haben einigen Menschen auch geholfen, dem Kautabak zu entsagen.

Eine gesunde Lebensweise und regelmäßige körperliche Aktivität sind wichtige Komponenten des Nikotin- und Kautabakentzugs. Ferner kann ein Belohnungssystem helfen, bei dem man sich selbst für das Erreichen von Meilensteinen etwas Besonderes gönnt.

Wie ist der Verkauf und die Benutzung von Kautabak reguliert?

In Deutschland darf Kautabak von Erwachsenen gehandelt und benutzt werden. Dadurch nimmt er eine Sonderstellung unter den Oraltabaken wie zum Beispiel Snus ein, die in Deutschland und anderen EU-Ländern komplett verboten sind oder starken gesetzlichen Einschränkungen unterliegen. In den USA variiert die rechtliche Situation je nach Bundesstaat. Einige Bundesstaaten haben den Verkauf und die Verwendung von Kautabakprodukten eingeschränkt oder verboten, während sie in anderen Staaten legal sind. In Kanada, Neuseeland und Australien ist zwar der Handel mit Kautabak untersagt, der Konsum aber nur in einigen kanadischen Provinzen.

Ist Kautabak in einigen Länder illegal?

Ja, Kautabak ist in einigen Ländern illegal oder stark reguliert. In Kanada, Australien und Neuseeland zum Beispiel ist der Verkauf von Kautabakprodukten verboten. Die Verwendung von Kautabak ist in einigen Provinzen Kanadas ebenfalls verboten oder stark eingeschränkt. In Indien sind einige Formen von Kautabakprodukten, insbesondere solche mit Nikotin, verboten. In den USA variiert die rechtliche Situation in Sachen Priem je nach Bundesstaat. Einige Bundesstaaten haben den Verkauf und die Verwendung von Kautabakprodukten eingeschränkt oder verboten, während sie in anderen Staaten legal sind. In Deutschland ist Kautabak die einzige Form von Oraltabak, deren Verkauf nicht verboten ist.

Was ist der Unterschied zwischen Dipping Tobacco und Kautabak?

Sowohl Dipping Tobacco wie auch Kautabak werden im Mund platziert, wo sie Nikotin über die Mundschleimhaut abgeben. Kautabak ist allerdings oft gröber als Dipping Tobacco. Er kann in verschiedenen Formen erhältlich sein, während der feuchtere Dipping Tobacco meistens lose angeboten wird. Dipping Tobacco kann eine schnellere Nikotinabgabe bewirken, da der Tabaksaft in direktem Kontakt mit den Schleimhäuten im Mund steht, während bei Kautabak der Tabaksaft allmählich durch den Speichel freigesetzt wird.

Was ist der Unterschied zwischen Snus und Kautabak?

Snus ist eine besonders in Norwegen und Schweden verbreitete Form von Oraltabak oder Mundtabak, der lose oder in Beuteln angeboten wird. Snus wird in kleinen Portionen unter der Oberlippe platziert. Er wird allerdings nicht gekaut, weshalb er nur bedingt mit Kautabak, der seinen Ursprung in den USA hat, zu vergleichen ist. Weitere Information zu Snus findest du hier.

Muss man Kautabak ausspucken?

In Westernfilmen spucken vor allem die Bösewichte oft schwarze, unappetitliche Mengen von Tabakspeichel in die Ecke. Doch wie viele Dinge im Film gehört auch dies ins Reich der Legenden. Bei modernem Kautabak sind weder extremer Speichelfluss, noch eine pechschwarze Färbung zu erwarten. Da sich nur kleinste Mengen des Tabaks mit dem Speichel mischen, kann dieser auch bedenkenlos geschluckt werden.

Bricht Kautabak das Fasten?

Im arabischen Kulturraum spielt das Fasten im Ramadan eine wichtige Rolle. Dabei darf auch den ganzen Tag nicht gegessen, getrunken und auch nicht geraucht werden. Teilweise wird diskutiert, ob Kautabak Haram ist oder nicht. Für strenge Muslime fällt Mundtabak aber zweifelsfrei auch unter die Dinge, die nicht konsumiert werden dürfen. Weniger strenge Gläubige nutzen den Vorteil des rauchfreien Konsums als unauffällige Alternativen in der Öffentlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Ist Kautabak in Deutschland verboten?

Traditionell hergestellter kautabak kann immer noch in Deutschland verkauft werden. Die kannst du z.B. an Kiosken, Tankstellen, Tabaklädern und Online-Shops zu kaufen finden. Produkte wie Chewing Bags, die hauptsächlich nicht gekaut werden, muss man aus dem Ausland versenden.

Wie wirkt Kautabak?

Kautabak wirkt hauptsächtlich durch der entlassung von Nikotin. Nikotin hat stimulierende und entspannende Wirkungen. Bei manchen kann es auch leichten Schwindel auslösen.

Wie gefährlich ist Kautabak?

Kautabak ist eine Rauchfreie Alternative zu Zigaretten. Wissenschaftler haben herausgefunden das Kautabak bis zu 99% weniger riskant ist als Zigarettenrauchen. Es gibt Forschungen, welche belegen, dass Kautabak das Risiko auf Mundhöhlenkrebs erhöhen kann.

Sind Kautabak und Snus dasselbe?

Nein. Snus und Chewing Bags werden hauptsächlich nicht angekaut. Bei Kautabak muss man ankauen so das die Tabaksäfte freigesetzt werden.