Schnupftabak

Schnupftabak – Was ist das?

Schnupftabak ist eine klassische Methode zum rauchfreien Konsum von Tabak. Durch die große Zahl an Rauchern ist das Schnupfen in Deutschland seltener geworden. Seit an vielen Orten nicht mehr geraucht werden darf, tendieren jedoch wieder mehr Menschen zum Schnupfen. Wenn Sie Schnupftabak kaufen möchten, finden Sie in unserem Shop eine große Auswahl an unterschiedlichen Sorten für jeden Geschmack.

Was is Schnupftabak und woher kommt er?

Wie bei Rauchtabaksorten werden zuerst die richtigen Tabakblätter für den Schnupftabak selektiert und zu einem Blend zusammengestellt. So erreichen die Hersteller einen gleichbleibenden Geschmack und eine einheitliche Qualität ihrer Produkte. Erst wenn alle Blätter für den Blend vorhanden sind und die gewünschte Mischung erreicht ist, geht der Tabak in die Weiterverarbeitung. 

Im nächsten Schritt werden die Tabakblätter maschinell gemahlen, bis ein weiches Pulver entsteht. Teilweise werden kleine Mengen Öl beigefügt (Schmalzler-Sorten), um die Feuchtigkeit im Material optimal zu regulieren. Nach dem Beifügen einer sogenannten Soßierungslösung wird das Tabakmehl ausgebreitet und bis zum vollständigen Trocknen kühl gelagert. 

Zusätzliche Aromen wie Frucht oder Menthol werden erst im allerletzten Schritt aufgebracht. Danach muss das Erzeugnis nur noch in eine Schnupftabakdose verpackt werden. Schon ist der Schnupftabak bereit zur Auslieferung an den Kunden.

Schnupftabak verwenden leicht gemacht

Schnupftabak ist ein sehr diskreter Weg, um sein Nikotin zu genießen, ohne dass es jemand merkt. Schon Helmut Schmidt, eigentlich bekannt für seine ewig brennende Zigarette in der Hand, wusste um diesen Vorteil. Nachdem er eine Strafe für das Rauchen in öffentlichen Gebäuden erhalten hatte, schnupfte er fortan seinen Tabak, wenn die Gelegenheit es nicht anders zuließ.

Beim Schnupfen zu stark hochzuziehen ist ein typischer Anfängerfehler. Wer zu viel Luft einsaugt und den Tabak dabei zu weit in die Nase zieht, wird seinen Fehler schnell bereuen. Aber keine Angst, das Brennen lässt nach wenigen Sekunden wieder nach. Kenner hingegen schnupfen eher mit moderatem Zug. So verhindert man nicht nur übermäßiges Brennen, sondern sorgt auch dafür, dass sich die Aromen bestmöglich entfalten können. In jedem Fall empfiehlt es sich, mit einer kleinen Prise anzufangen!

Aus diesen Gründen raten die meisten Profis auch von der Schnupftabakschleuder ab. Bei der Schleuder wird das Pulver mithilfe eines Federmechanismus in die Nase geschossen. Während diese kleinen Schnupfhilfen sicher lustig sind und ihren Zweck in einer geselligen Runde erfüllen, kann man die Menge und den Zug selbst am besten regulieren. Was ein echter Schnupftabak-Fan ist, der wird über die Jahre vermutlich die ein oder andere Schleuder ausprobieren. Das Gefühl die eigene Nase zu benutzen ist jedoch durch nichts zu übertreffen.
Wer sich das Schnupfen besonders einfach machen möchte, kann ein Ziehröhrchen, einen sogenannten Snorter verwenden. Diese werden zumeist aus Edelstahl oder Glas, aber gelegentlich auch aus Holz hergestellt. Mithilfe eines solchen Röhrchens können selbst unerfahrene Schnupfer ihren Zug gut einschätzen. Abzuraten ist aus hygienischen Gründen von dem Einsatz von Geldscheinen. Das scharfe Papier kann die empfindliche Haut in der Nase verletzen. Die Folge können Infektionen und Entzündungen sein.

Wo am besten Schnupftabak kaufen

Im Grund kennt jeder Orte, an denen Schnupftabak verfügbar ist. Ob am Kiosk, im Supermarkt oder in der Tankstelle, einige wenige Sorten bekommt man praktisch überall angeboten. Aber wo kann man Schnupftabak kaufen, wenn man gerne mal eine neue Sorte ausprobieren möchte? Sofern man nicht gerade einen gut sortierten Tabakladen in der Nähe hat, ist man als Connaisseur häufig aufgeschmissen.

Ab welchem Alter Schnupftabak selbst erworben werden kann, ist oft Gegenstand von Missverständnissen. Grundsätzlich können nur volljährige Personen in Deutschland Tabakwaren wie Schnupftabak erwerben. Ab 16 Jahren ist der Konsum im privaten Rahmen und mit Erlaubnis der Erziehungsberechtigten erlaubt. Tabakwaren zu erwerben oder in der Öffentlichkeit zu konsumieren ist jedoch gemäß dem deutschen Jugendschutzgesetz verboten.Wenn bei Ihrem Schnupftabak Haltbarkeit eine große Rolle spielt, sollten Sie einige Grundregeln beachten. Lassen Sie die Schnupftabakdosen gut verschlossen und lagern Sie diese an einem kühlen, trockenen Ort. Je geringer die Temperaturschwankungen und die Luftfeuchtigkeit sind, desto länger behält der Tabak seine Qualität. In aller Regel hält sich der Tabak bei richtiger Lagerung nach dem Kauf für mindestens 2 Jahre.

Schnupftabak ist ein sicheres Genussmittel

Grundsätzlich ist der moderate Konsum von Schnupftabak bei richtiger Anwendung weitgehend unbedenklich. Die Schleimhäute der Nase werden zwar minimal gereizt, anhaltende oder unangenehme Nebenwirkungen sind aber in aller Regel nicht zu erwarten. Trotzdem enthält Schnupftabak Nikotin und ist daher auch nicht komplett ungefährlich. Nikotin ist ein Suchtstoff und kann dem Körper langfristig schaden, auch wenn die Effekte bis heute nicht vollständig geklärt sind.

Eine Studie der Universität Bremen aus dem Jahre 2012 legt nahe, dass Schnupftabak bei Nichtrauchern das Risiko auf Nasenkrebs nicht erhöht. Zwar haben Menschen die in Ihrem Leben gelegentlich geschnupft haben statistisch gesehen ein höheres Risiko an Nasenkrebs zu erkranken. Allerdings wurde das Schnupfen neben anderen Faktoren wie Rauchen und Umwelteinflüssen als nicht signifikant eingestuft. In anderen Worten: Schnupftabak alleine macht keinen Krebs.

Viele Produkte und Geschmacksrichtungen zur Auswahl

  • Snuff ist die traditionelle englische Variante des kontinentalen Schnupftabak. Er enthält in der Regel mehr Menthol als klassische Sorten aus Deutschland, Spanien oder Frankreich. Snuff ist die heute am weitesten verbreitete Sorte von Schnupftabak. (z.B. Rosinski, A + S, Jaxons, Hedges L.260, Pöschl’s Gawith Apricot Snuff, Six Photo Snuff)
  • Schmalzler oder Brazil nennt man die traditionelle bayerische Rezeptur aus Brasil-Tabaken. Sie wird mit einem höheren Anteil an Öl zubereitet als andere Varianten. (z.B. Bernard Aecht altbayerischer Schmalzler)
  • Original oder traditional wird für viele klassische Produkte verwendet. Die einen möglichst naturbelassenen, unverfälschten Tabakgenuss. (z.B. Mullins & Westley Original, Pflazler)
  • Dark oder Black bezeichnet dunkle Tabaksorten, häufig mit schwerem, kräftigem Aroma. (z.B. Viking dark)
  • Wenn der Schnupftabak weiß ist, ist das ein Erkennungsmerkmal für Mischungen aus Zutaten wie Traubenzucker, Menthol und Stärkemehl. Zusätzlich wird das Pulver mit Öl und Kräutern aromatisiert. Kleine Mengen Paraffin regulieren den Feuchtigkeitsgehalt. (z.B. Pöschl Schneeberg, Bernard Eiskristall oder Bernard Naseweis)
  • Nikotinfreie Sorten liefern dem Nutzer vollen Geschmack, ganz ohne den süchtig machenden Inhaltsstoff. (z.B. Abtei St. Severin, Bernard, Pöschl)

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Häufige Fragen

Wo kommt Schnupftabak her?

Die frühesten Zeugnisse von geschnupftem Tabak gehen zurück auf Kolumbus und die Erschließung des südamerikanischen Kontinents. Seit dem 16. Jahrhundert ist Tabak auch in Mitteleuropa angekommen und beginnt einen sagenhaften Siegeszug. Das Pulver der Tabakblätter wurde ab diesem Zeitpunkt zerrieben und geschnupft. Die französische Regentin Katharina von Medici setzte das Pulver nachweislich gegen ihre Migräne ein. Schon 100 Jahre später entstand im spanischen Sevilla die weltweit erste Fabrik für Schnupftabak. 

In Deutschland wurde das Pulver ab dem Jahr 1733 professionell hergestellt und verkauft. Heute brüstet sich der deutsche Hersteller Pöschl damit, 50% des weltweiten Bedarfs zu decken. Deutschland ist also aktuell der vermutlich größte Schnupftabakproduzent der Welt. Die Hauptanbauländer für den Rohtabak liegen aber nicht in Europa. Führend beim Tabakanbau sind heute China, Indien und Brasilien.

Schadet Schnupftabak der Lunge?

Viele Menschen fragen sich, wie schädlich ist Schnupftabak im Vergleich zu herkömmlichen Zigaretten. Da beim Schnupftabak kein Rauch entsteht, nimmt man auch keinen Feinstaub, Ruß oder ähnliche Substanzen über die Atemwege auf. Daher ist Schnupfen gegenüber dem Rauchen von Zigaretten, Zigarren oder Pfeifen deutlich weniger schädlich. Insbesondere die Lunge ist beim Schnupfen nicht betroffen. Wer eine Vorerkrankung und Bedenken hat, dass der Konsum von Schnupftabak Gesundheit und Lebenserwartung des Betroffenen beeinträchtigen könnte, sollte seinen Arzt konsultieren.

Wo geht der Schnupftabak hin?

Schnupftabak, den man nicht wieder zurück in sein Taschentuch schnäuzt, gelangt über den Rachen in die Speiseröhre und dann in den Magen. Allerdings handelt es sich dabei nur um geringe Mengen, die für gesunde Menschen kein Problem darstellen. Sie werden problemlos über den Darm verarbeitet und ganz normal ausgeschieden. 

Werden größere Mengen verschluckt, kann dies zu Verdauungsproblemen führen. Vom oralen Konsum sollte man aber ohnehin absehen. Schon ca. 4 Gramm Schnupftabak können eine tödliche Dosis >40mg Nikotin enthalten.

Was bewirkt Schnupftabak?

Die Schnupftabak Wirkung beruht sowohl auf dem Nikotin als auch auf den aufgebrachten Aromen. Zuerst verspürt man natürlich das Prickeln in der Nase, nach wenigen Minuten spürt man auch die volle Schnupftabak Wirkung. Während der Tabak selbst belebend und anregend wirkt, kann ein Duftstoff das Erlebnis mit einer erfrischenden, beruhigenden oder fruchtigen Note verfeinern. Die Kombination ist ein individuelles Genusserlebnis, ganz nach dem persönlichen Geschmack.

Wie oft am Tag Schupftabak nehmen?

Die Häufigkeit, mit der Schnupftabak eingenommen wird, schwankt von Person zu Person. Manche Nutzer nehmen nur wenige Prisen pro Tag, andere gönnen sich fast jede Stunde eine Prise. Im Durchschnitt nehmen Anwender ca. 7-10 Prisen Schnupftabak pro Tag. Eine handelsübliche Dose Schnupftabak enthält eine Füllmenge von 10 g. Je nach den eigenen Gewohnheiten genügt das für etwa 2-3 Tage.

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