Fünf rauchfreie Tabakprodukte

Tabakgenuss muss nicht immer giftigen Qualm beinhalten. Schon im 18. Jahrhundert wurde in den USA trockener Dipping Tobacco oral konsumiert. Die feuchtere skandinavische Variante Snus ist seit 1822 bekannt und noch heute populär. Es gibt aber auch andere Arten, Tabak rauchfrei zu genießen. Zum Beispiel den Kautabak, der im Gegensatz zum Snus gekaut wird, oder den Schnupftabak, auch Snuff genannt, der durch die Nase eingezogen wird.

Rauchfreier Tabakgenuss hat viele Vorteile gegenüber dem Zigarettenrauchen. Er ist beispielsweise weniger gesundheitsschädlich und weniger störend. Rauchfreie Tabakprodukte werden besonders von Tabakliebhabern geschätzt, die von der herkömmlichen Zigarette umsteigen wollen, ein größeres Angebot an Geschmacksrichtungen wünschen oder einfach dezenter genießen wollen.

1. Schnupftabak

Bei Schnupftabak oder Snuff handelt es sich um fein gemahlene Tabakmischungen, die durch langsames Einsaugen in die Nase rauchlos konsumiert werden. Beim Schnupftabak entfaltet das Nikotin seine Wirkung über die vorderen Nasenschleimhäute. Diese Snus-Alternative ist bereits seit dem 17. Jahrhundert im Gebrauch. Heute gibt es verschiedene Aromen, besonders beliebt sind dabei frische Minze- und Eukalyptus-Noten. Allerdings gibt es, ähnlich wie beispielsweise bei Nikotine Pouches und Vapes, auch fruchtige Geschmäcker, zum Beispiel nach Beeren. Der Nikotingehalt von Schnupftabak variiert nach Marke, Sorte und Hersteller. Hier findest du alle Schnupftabak-Angebote von Snuffstore.

2. Kautabak

Kautabak, auch Mundtabak oder Priem, ist zu Rollen, Stangen, Streifen, Würfeln oder Platten geformter Tabak, der gekaut wird. In Deutschland ist er vor allem in Pastillen-Form beliebt, in den USA gibt es ihn auch lose. Kautabak ist nicht zu verwechseln mit dem skandinavischen Snus oder amerikanischen Dipping Tobacco. Obwohl diese beiden Smokeless-Tobacco-Produkte ebenfalls oral konsumiert werden, werden sie nicht gekaut. Auch mit Snuff, dem Schnupftabak, hat Kautabak nichts zu tun, obwohl beides oft in dieselbe Kategorie geworfen wird. Wie die meisten Tabakprodukte gibt es Kautabak in verschiedenen Geschmacksrichtungen und verschiedenen Nikotinstärken. Da sollte jeder Priem-Liebhaber fündig werden. Während die meisten Oraltabak-Produkt in Deutschland nicht gehandelt werden dürfen, ist Kautabak von diesem Verbot ausgenommen. Hier findest du alle Kautabak-Angebote von Snuffstore.de.

3. Dissolvable Tobacco

Dissolvable Tobacco, also löslicher Tabak, ist ein rauchfreies Tabakprodukt, das in den USA seit den frühen 2000er Jahren auf dem Markt ist. Es besteht meist aus Pastillen aus Tabak und Zusatzstoffen mit verschiedenen Nikotinstärken. Die Pastillen lösen sich im Mund komplett auf. Im Gegensatz zu anderen oralen Tabakprodukten muss also kein Tabak hinterher entsorgt werden. Dadurch ist Dissolvable Tobacco eine diskrete Alternative zu Kautabak, Snus oder Snuff.

4. Snus

Snus ist eine besonders in Norwegen und Schweden verbreitete Form von Oraltabak oder Mundtabak, die in Skandinavien als rauchfreie Alternative zu Zigaretten beliebt ist. Mit Priem oder Kautabak ist Snus nur bedingt zu vergleichen, da Snus nicht gekaut wird, sondern man ihn lediglich in den Mund legt. Snus wird lose oder in Beuteln angeboten. Er wird in kleinen Portionen unter der Oberlippe platziert. Wie bei anderen rauchfreien Tabakprodukten auch gibt es verschiedene Nikotinstärken und Geschmacksrichtungen von klassischem Tabak über Minze und Menthol bis zu fruchtigen Noten. Snus ist nicht zu verwechseln mit Snuff oder Schnupftabak, der über die Nase aufgenommen wird. In Deutschland darf Snus zwar von Volljährigen konsumiert werden, der Handel damit ist jedoch verboten.

5. Dipping Tobacco

Dipping Tobacco, auch einfach Dip genannt, gibt es in den USA seit dem 18. Jahrhundert als eine Alternative zum Snuff oder Schnupftabak. Dipping Tobacco ist ein getrockneter Tabak, der unter der Ober- oder Unterlippe platziert wird, ähnlich wie der Snus, der später in Norwegen und Schweden entwickelt wurde. Snus ist allerdings in der Regel feuchter als Dip. Der Nikotingehalt der Dipping tobacco kann variieren je nach Schnittart des Tabaks. Dips Tobacco schmeckt typischerweise nach reinem Tabak. Der Konsum erfordert stärkere Speichelproduktion als der anderer rauchfreier Tabaksorten, weshalb Dip-Nutzer öfter ausspucken müssen.

Was ist rauchfreier Tabak?

Als rauchfreien Tabak bezeichnet man Tabakprodukte, die ohne Rauch genossen werden können. Dazu gehören zum Beispiel Schnupftabak oder Snuff und Oraltabake wie Kautabak und Snus. Snus ist besonders beliebt, weil er lediglich in kleinen Portionen unter der Oberlippe gehalten und nicht gekaut werden muss. Rauchfreier Tabak wird vor allem von Nutzern geschätzt, die vom Zigarettenrauchen auf ein weniger gesundheitsschädliches Genussmittel umsteigen wollen. Rauchfreier Tabak versorgt den Körper mit Nikotin, beinhaltet aber nicht die giftigen Zusatzstoffe, die beim Verbrennen von Tabak entstehen. Neben den gesundheitlichen Vorteilen bieten Snus, Snuff und die anderen rauchfreien Tabaksorten auch ein großes Spektrum verschiedener Geschmackserlebnisse.

Snus, eine der populärsten Formen von rauchfreien Tabak, gibt es in Skandinavien seit 1822. Die erste Erwähnung rauchfreien Tabaks in englischer Sprache ist allerdings bereits auf das Jahr 1683 datiert. Dort war die Rede von Tabak, der durch die Nase eingezogen wird. Es handelte sich also um Snuff oder Schnupftabak. Im 18. Jahrhundert wurde in den USA zum ersten Mal Dipping Tobacco konsumiert, ein Vorläufer von Snus und Kautabak.

Was ist der Zweck von rauchfreiem Tabak?

Heute werden rauchfreie Tabakprodukte vor allem als Alternative zu Zigaretten verwendet, da diese um einiges gesundheitsschädlicher sind als Snuff, Snus und andere rauchfreie Tabakarten. Der Körper bekommt vom rauchfreien Tabak zwar das Nikotin, das er verlangt, aber nicht die zusätzlichen Giftstoffe, die beim Verbrennen von Tabak entstehen. Viele rauchfreie Tabakprodukte sind zudem auch im Genuss weniger störend für andere. Außerdem bieten viele dieser Alternativen zu Zigaretten Geschmacksrichtungen, die Zigaretten nicht haben. Historisch wurde Tabak geschnupft oder gekaut, weil die Herstellung von Zigarren und Zigaretten kompliziert war und der unmittelbare Konsum über Mund und Nase die leichteste Möglichkeit darstellte, Tabak zu genießen.

Wer verwendet rauchfreien Tabak?

Heutzutage verwenden viele Menschen rauchfreien Tabak, um von der Zigarette auf ein weniger gesundheitsschädliches Genussmittel umzusteigen. Auch wer seinen Tabakkonsum dezent gestalten möchte, kann dies eher mit Snus oder Snuff bewerkstelligen als mit qualmenden Zigaretten. Historisch ist die Benutzung von Kautabak eng mit gewissen Berufsgruppen verbunden. In Europa zum Beispiel war er bei Seeleuten beliebt, da auf Holzschiffen das Rauchen wegen der Brandgefahr strikt verboten war. In den USA kauten vor allem Baseball-Spieler, um sich in den inaktiven Phasen des Spiels abzulenken. Obwohl in amerikanischen Baseball-Stadien inzwischen gegen jede Art von Tabak-Konsum vorgegangen wird, benutzen nach eigener Auskunft noch immer 75 Prozent aller Spieler rauchfreien Tabak. In der Gesamtbevölkerung der USA benutzen 3,8 Prozent aller Erwachsenen rauchfreien Tabak, wobei der Konsum unter Männern deutlich stärker ist als unter Frauen (6,8 gegen 1 Prozent).

Was ist der Nikotingehalt von rauchfreiem Tabak?

Der Nikotingehalt von rauchfreiem Tabak hängt von der Art des Produkts, der Art des verwendeten Tabaks und dem Tabakgehalt des Produktes ab. Nikotingehalt von rauchfreiem Tabak wird in mg/g gemessen. Leichte Snus-Sorten zum Beispiel beginnen bei 8 mg/g Nikotin. Starke Sorten fangen bei 11 mg/g an. Es gibt aber auch sehr starke Snus-Sorten mit 22 mg/g und mehr Nikotin.

Wie wird rauchfreier Tabak hergestellt?

Die Herstellung von rauchfreiem Tabak hängt von der genauen Produktkategorie ab. Schnupftabak oder Snuff wird hergestellt, indem fermentierte und entrippte Tabakblättern zu Mehl gemahlen werden. Das Mehl wird angefeuchtet und drei bis vier Wochen in einem kühlen Raum gelagert, in dem die Aromen ausreifen. Für Kautabak oder Priem werden Tabakblätter zunächst getrocknet, dann fermentiert. Gegebenenfalls wird der Tabak schließlich in Soßen für bestimmte Aromen getränkt und in die Verkaufsform gepresst. Für Dissolvable Tobacco wird Tabak gemeinsam mit Zusatzstoffen wie Bindungsmitteln, Wasser und Geschmacksverstärkern in Tablettenform gepresst. Für die Herstellung von Snus werden luftgetrocknete Tabake gemahlen und mit Wasser versetzt. Zum Schluss werden Salze und etwaige Aromen hinzugefügt. Bei Dipping Tobacco handelt es sich ebenfalls um gemahlenen und befeuchteten Tabak.

Welche Nebenwirkungen haben rauchfreie Tabakprodukte?

Obwohl rauchfreie Tabakprodukte weniger gesundheitsschädlich sind als Zigaretten, ist ihr Konsum nicht gänzlich unbedenklich. Zu möglichen Nebenwirkungen gehören die folgenden.

  • Nikotinabhängigkeit: Das im Tabak enthaltene Nikotin kann körperlich und psychisch abhängig machen.
  • Krebsrisiko: Studien deuten an, dass rauchfreie Tabakprodukte wie Snus das Risiko erhöhen, an Bauchspeicheldrüsenkrebs, Mundkrebs, Darmkrebs oder Lungenkrebs zu erkranken.
  • Hautkrankheiten: Erhöhte Wahrscheinlichkeit von Entzündungen der Mundschleimhaut, Effloreszenzen (Hautveränderungen) und Leukoplakien (Schleimhautveränderung).
  • Diabetes: Verstärkung von Diabetes-Symptomen.
  • Schwangerschaft: Komplikationen während der Schwangerschaft und in der Stillzeit.

Mehr zu den Gesundheitsrisiken des Snus-Konsums findest du hier.

Wie hilft Dissolvable Tobacco bei der Rauchentwöhnung?

Einige Sorten von Dissolvable Tobacco werden in der Rauchentwöhnung eingesetzt. Sie können beim Zigarettenentzug helfen, indem sie den Körper weiter mit Nikotin versorgen, allerdings nicht mit den Giftstoffen, die bei beim Verbrennen von Tabak entstehen. Dissolvables eignen sich besonders für starke Raucher, die an eine Packung Zigaretten oder mehr pro Tag gewöhnt sind. Mit Dissolvables lässt sich die Nikotindosis besonders leicht schrittweise reduzieren.

Welche rauchfreien Tabakprodukte sind besonders beliebt?

Welche rauchfreien Tabakprodukte besonders beliebt sind, ist stark von nationalen Märkten abhängig, denn nicht in jedem Land ist jedes rauchfreie Tabakprodukt frei verkäuflich. In Deutschland sind zum Beispiel Schnupftabak und Kautabak legal verfügbar, Snus aber nicht. Hier einige rauchfreie Tabakprodukte, die Kunden von Snuffstore.de besonders zu schätzen wissen.

Wie ist der Verkauf von rauchfreien Tabakprodukten gesetzlich geregelt?

Nicht alle rauchfreien Tabakprodukte können überall auf der Welt frei verkauft werden. In Deutschland zum Beispiel sind nur Schnupftabak beziehungsweise Snuff und Kautabak von einem Verbot dieser Produkte ausgenommen. Man muss allerdings erwachsen sein, um sie zu kaufen oder öffentlich zu konsumieren. Snus zu besitzen und zu konsumieren ist in Deutschland Erwachsenen erlaubt, der Handel damit aber ist verboten. Das gilt auch für den Rest der EU, abgesehen von Schweden, wo Snus eine lange Tradition hat. Dort ist lediglich der Konsum in bestimmten Einrichtungen untersagt. Die USA haben vermutlich die liberalsten Gesetzgebungen, was den Handel mit rauchfreien Tabakprodukten angeht. Der öffentliche Konsum wird aber immer strenger reglementiert.

Welche chemischen Substanzen sind in rauchfreien Tabakprodukten vorhanden?

Die genaue chemische Zusammensetzung von rauchfreien Tabakprodukten hängt von der Art des Produktes und dem Hersteller ab. Hier einige Inhaltsstoffe, die häufig in Kautabak, Schnupftabak, Snus und anderen rauchfreien Tabakprodukten zu finden sind.

  • Nikotin
  • Tabakspezifische Nitrosamine (TSNA)
  • Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)
  • Schwermetalle
  • Aromen und Zusatzstoffe
  • Feuchthaltemittel
  • Konservierungsmittel

Sind rauchfreie Tabakprodukte ein geeignetes Mittel, um mit dem Rauchen aufzuhören?

Studien haben gezeigt, dass ein Rauchentzug mit rauchfreien Tabakprodukten erfolgreicher sein kann als einer ohne solche Hilfsmittel. Rauchfreie Tabakprodukte führen dem Körper weiterhin Nikotin zu, allerdings ohne die zusätzlichen giftigen Stoffe, die beim Verbrennen von Tabak entstehen. Manche Raucher schaffen es so, mit dem Rauchen aufzuhören. Andere können mit rauchfreien Tabakprodukten ihren Zigarettenkonsum zumindest einschränken. Rauchfreie Tabakprodukte sollten immer lediglich ein Teil eines umfassenden Rauchentzugsprogramms sein. Dazu gehören zum Beispiel die Kautabake und Schnupftabake im Angebot von Snuffstore.

Sind rauchfreie Tabakprodukte gesundheitsschädlicher als Zigaretten?

Nein, rauchfreie Tabakprodukte sind in der Regel weniger gesundheitsschädlich als Zigaretten, da beim Verbrennen von Tabak zusätzliche Giftstoffe entstehen. Dennoch sind auch rauchfreie Tabakprodukte gesundheitsschädlich. Sie enthalten das stark abhängig machende Nikotin sowie weitere chemische Substanzen, die das Risiko, an gewissen Krebsarten zu erkranken, erhöhen können. Ein schlechter Atem, verfärbte Zähne und Zahnfleischrückgang sind ebenfalls mögliche Nebenwirkungen des Konsums rauchfreier Tabakprodukte.

Sind Nikotinbeutel weniger gesundheitsschädlich als Snus?

In der Regel enthält Snus mehr natürliche und weniger künstliche Inhaltsstoffe als Nikotinbeutel. Daher wird Snus als geringfügig weniger gesundheitsschädlich als Nikotinbeutel angesehen. Snus enthält im Idealfall lediglich Wasser, Tabak und Salz. Bei Nikotinbeuteln können neben Pflanzenfasern und Aromen auch noch andere Zusatzstoffe verarbeitet werden. Letztendlich kommt es aber auf das spezifische Snus-Produkt oder den spezifischen Nikotinbeutel an, um zu entscheiden, welches Produkt weniger gesundheitsschädlich ist. Sowohl Snus wie auch Nikotinbeutel enthalten den süchtig machenden Giftstoff Nikotin. Der Grad der Gesundheitsgefährdung hängt dabei auch von der Höhe des Nikotingehalts ab, die von Produkt zu Produkt variiert.

Der Handel mit Snus ist in Deutschland verboten. Als Alternative findest du hier die Nicotine Pouches im Angebot von Snuffstore.de.